• Sterben & Trauern

    Lorenz Widmaier: Was WhatsApp nach dem Tod vom Leben erzählt

    In dieser Folge sprechen wir mit dem Soziologen Lorenz Widmaier über ein Thema, das uns alle betrifft – früher oder später: den digitalen Nachlass. Was passiert mit unseren Daten, Chats, Fotos und Online-Profilen, wenn wir sterben? Und wie verändern digitale Medien die Art, wie wir trauern, erinnern – und gedenken?

    Lorenz forscht europaweit zum digitalen Erbe und zeigt eindrücklich, wie sehr WhatsApp-Verläufe, Sprachnachrichten oder Facebook-Profile zu modernen Erinnerungsorten geworden sind. Gemeinsam mit Lea und Michael diskutiert er:

    Was alles zum digitalen Nachlass gehört – und warum er so schwer zu fassen ist

    Warum manche digitale Daten trösten – und andere belasten können

    Wie Social Media zur virtuellen Gedenkstätte wird

    Welche Rolle KI, Griefbots und digitale Friedhöfe spielen könnten

    Was Angehörige beachten sollten, um digitale Erinnerungen zu bewahren

    Warum ein „zweiter Verlust“ droht, wenn Daten verschwinden

    Wie ein Vater Trost in der Spotify-Playlist seines verstorbenen Sohnes fand

    Weshalb klare Vorsorge so wichtig ist – auch digital

    Lorenz erzählt von seiner Forschung, bewegenden Interviews mit Hinterbliebenen und überraschenden Erkenntnissen über moderne Trauerprozesse. Er spricht offen über ethische Fragen, gesellschaftliche Trends und die Chancen wie auch Risiken digitaler Gedenkkultur.

    🗝️ Takeaways:

    ·Trauer ist heute auch digital – und das ist völlig okay

    ·Digitale Erinnerungen können Nähe schaffen, auch über den Tod hinaus

    Ein klar geregelter digitaler Nachlass hilft Hinterbliebenen enorm

    Trauer braucht neue Räume – analog wie digital

    🎙️ Jetzt reinhören – und vielleicht danach mit der Familie über Passwörter, Profile und Erinnerungen sprechen.

    Eine Checkliste digitales Erbe und weitere Infos zum Thema findet ihr hier: https://www.memoryanddeath.com/publikationen/?lang=de

     

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    Sterben ungeschminkt – unser Generationengespräch über Sterben und Trauern

    Wir möchten euch auch unser Buch zur ersten Staffel von Sterben & Trauern ans Herz legen.

    Darin führen wir offene und bewegende Gespräche mit dem Palliativpsychologen Prof. Ernst Engelke – über das, was Sterben und Trauern in unserer Gesellschaft eigentlich bedeuten.

    Ein Buch voller Einblicke, Empathie und ehrlicher Auseinandersetzung – für alle, die begleiten, verstehen oder einfach genauer hinsehen wollen.

    Verlag Herder

    1. Auflage 2025

    Gebunden

    176 Seiten

    Lars Amend: Der schwierige Abschied von seiner Mutter

    In dieser Folge unserer zweiten Staffel von „Sterben & Trauern – Leben mit dem Verlust“ sprechen wir mit dem Bestsellerautor, Speaker und Livecoach Lars Amend. Er ist durch Bücher wie „Dieses bescheuerte Herz“ oder „Why not?“ bekannt geworden – und hat Millionen inspiriert. Auch sein gerade erschienenes Buch Coming Home hat es in kürzester Zeit in die Top 10 sowohl der SPIEGEL- als auch die österreichische Bestsellerliste geschafft. 

    Es geht darin um ein sehr persönliches Kapitel in seinem Leben: den Tod seiner Mutter. Lars erzählt und von einer Beziehung, die immer auch ambivalent war – von Nähe, aber auch von Enttäuschung, von offener Wut und tiefer Dankbarkeit. Als seine Mutter stirbt, bleiben viele Fragen unbeantwortet, weil sie Antworten verweigerte. Und doch gelingt es Lars, seinen eigenen Weg zu finden – ohne Schuldzuweisung, ohne Verbitterung. Stattdessen spricht er über die Kraft, sich mit der Vergangenheit zu versöhnen, und warum er heute vieles anders sieht.

    Wir sprechen mit ihm unter anderem über die Leerstelle, die der Tod hinterlassen hat – und wie er sie gefüllt hat; den Umgang mit schwierigen Beziehungen in der Trauer; das, was bleibt – auch über den Tod hinaus und die Frage: Wie können wir aus einem Verlust ein neues, vielleicht sogar erfüllteres Leben entwickeln?

    Lars macht Mut –allen, die gerade einen geliebten Menschen verloren haben oder sich mit ihrer eigenen Geschichte auseinandersetzen wollen.

    Coming Home – sein aktuelles Buch

    Lars Amend – das ist der charismatische Autor, der einst inmitten von Stars und Scheinwerfern lebte. In seinen Zwanzigern führte er ein Leben zwischen Tourbus und Backstage, begleitet von Ruhm, Musik und einem Hauch von Rebellion. Doch irgendwann kam die Wende: Statt Jetset und Dauerfeuer entschied er sich für Familie, Ruhe und Tiefe – für ein Leben mit echtem Boden unter den Füßen.

    Dann kam der Einschnitt: der Tod seiner Mutter. Ein Moment, der alles veränderte. Inmitten von Trauer und Fragen begann Lars, sein Leben neu zu betrachten. Was ist wirklich wichtig? Was bleibt, wenn das Gewohnte wegbricht?

    Coming Home ist mehr als ein Buch – es ist ein Wegweiser. Eine Einladung, innezuhalten. Die eigene Geschichte anzunehmen. Und weiterzugehen – auch dann, wenn alles infrage steht.

    Verlag: Knaur Balance

    ISBN: 978-3-426-56204-8

    256 Seiten

     

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    Sterben ungeschminkt – unser Generationengespräch über Sterben und Trauern

    Wir möchten euch auch unser Buch zur ersten Staffel von Sterben & Trauern ans Herz legen.

    Darin führen wir offene und bewegende Gespräche mit dem Palliativpsychologen Prof. Ernst Engelke – über das, was Sterben und Trauern in unserer Gesellschaft eigentlich bedeuten.

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    1. Auflage 2025

    Gebunden

    176 Seiten

    Kathrin Kampmann: Wenn der Partner plötzlich stirbt

    Kathrin Kampmann: Wenn der Partner plötzlich stirbt

    Kathrin Kampmann ist Journalistin, TV-Moderatorin, zweifache Mutter – und seit dem plötzlichen Tod ihres Mannes jung verwitwet. Ihr Partner bricht beim Joggen zusammen, erleidet eine Hirnblutung und stirbt wenige Tage später auf der Intensivstation. Zurück bleibt sie – mitten im Alltag, mit zwei kleinen Kindern, einer zerbrochenen Zukunft und der Herausforderung, das eigene Leben neu zusammensetzen zu müssen.

    In diesem Gespräch spricht Kathrin mit beeindruckender Offenheit über die ersten Stunden und Tage nach dem Verlust, über Hoffnung, Ohnmacht und den Moment, in dem der Tod unausweichlich wird. Sie erzählt, wie es sich anfühlt, plötzlich alleinerziehend zu sein, welche Rolle familiärer Rückhalt spielte – und warum sie heute so dankbar dafür ist, dass sie und ihr Mann zu Lebzeiten über den Tod gesprochen haben.

    Kathrin gibt Einblicke in ihren Umgang mit der eigenen Trauer, aber auch mit der ihrer Kinder: Wie erklärt man kleinen Menschen, dass Papa nie wiederkommt? Wie schafft man Erinnerungen, wenn die gemeinsame Zukunft fehlt? Und wie verändert sich Trauer über die Zeit?

    Sie berichtet über Rituale, die Halt geben, über gesellschaftliche Erwartungen und über die Erfahrung, wie wohltuend es ist, ehrlich sagen zu dürfen: „Ich brauche Hilfe.“ Und sie teilt, warum sie sich entschieden hat, über ihren Verlust öffentlich zu sprechen – damit andere sich weniger allein fühlen.

    Ein bewegendes Gespräch über Liebe, Verlust, Verantwortung und Resilienz. Über das Weitergehen, obwohl es unmöglich scheint – und über das leise, aber kraftvolle Wachsen an einem Bruch, der nie ganz heilt.

     

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    Bärbel Schäfer: Warum auch Wut zur Trauer gehört

    In der zweiten Folge unserer zweiten Staffel von „Sterben & Trauern – Leben mit dem Verlust“ sprechen wir mit der bekannten Journalistin, Moderatorin und Autorin Bärbel Schäfer. Sie hat zwei prägende Verluste erlebt: den plötzlichen Unfalltod ihres Lebensgefährten Kai – und Jahre später den Tod ihres Bruders Martin, mit dem sie eng verbunden war. Beide Schicksalsschläge haben ihr Leben tief erschüttert. Doch statt zu schweigen, hat sie Worte gefunden – für Schmerz, Wut, Erinnerungen und den Weg zurück ins Leben. Im Gespräch erzählt sie von der Sprachlosigkeit der ersten Stunden, von dunklen Momenten voller Zweifel und von Hoffnungsschimmern im Alltag. Sie teilt, was ihr geholfen hat, warum auch Wut zur Trauer gehört, wie wichtig ehrliche Nähe ist – und wie Leichtigkeit trotz allem wieder spürbar werden kann. Ein intensives, berührendes Gespräch über Abschied, Weitergehen und die Frage: Wie lebt man weiter, wenn das Leben plötzlich stillsteht?

    Über Bärbel Schäfer

    Die gebürtige Bremerin ist eine unserer bekanntesten Fernsehmoderatorinnen, Produzentinnen und Autorinnen. Richtig populär wurde sie in den neunziger Jahren mit ihrer täglichen Talkshow „Bärbel Schäfer“ bei RTL

    Aber Bärbel Schäfer ist nicht nur im Fernsehen daheim: Sie moderiert auch verschiedene Radio- und Fernsehformate, zum Beispiel seit 2009 den „Sonntagstalk“ auf hr3. 2024 übernahm sie die Moderation der Neuauflage von Notruf bei Sat. 1 und Joyn. Für ihre Arbeit wurde sie unter anderem mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet.

    Ist da oben jemand – das Buch über den Tod ihres Lebensgefährten und ihres Bruders

    »Ich bin die verwaiste Schwester meines tödlich verunglückten einzigen Bruders und die Freundin eines ebenfalls tödlich verunglückten Lebenspartners. Wie finde ich als Atheistin Trost in einer traumatischen Lebenssituation? Wo finden gläubige Menschen Halt in schwierigen Lebenskrisen?«

    Bärbel Schäfer erzählt in ihrem Buch von ihrer Suche nach Sinn. Sie gibt tiefe Einblicke in ihr Seelenleben, in ihre Wut, ihren Schmerz und ihre Verzweiflung. Offen beschreibt sie ihre Skepsis und ihr Hadern im Umgang mit Gott und den Religionen der Welt. Wird der Glaube für sie eine Option sein?

    Mehr Informationen beim Verlag: Gütersloher Verlagshaus

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    Verlag Herder

    1. Auflage 2025

    Gebunden

    176 Seiten

    ISBN: 978-3-451-02428-3

    22 Euro

    Michaela May: Drei Geschwister, drei Suizide – wie verkraftet man das?

    In der ersten Folge unserer zweiten Staffel von „Sterben & Trauern – Leben mit dem Verlust“ sprechen wir mit einer der bekanntesten und beliebtesten Schauspielerinnen Deutschlands: Michaela May. In ihrem Zuhause in München lässt sie uns an einer zutiefst persönlichen Lebensgeschichte teilhaben – fernab von Scheinwerferlicht und rotem Teppich.

    Michaela May gewährt einen offenen und berührenden Einblick in ihre Familiengeschichte, die von tragischen Verlusten geprägt ist: Drei ihrer Geschwister begingen Suizid – ein Tabu, über das ihre Familie jahrzehntelang geschwiegen hat. Mit großer Klarheit und emotionaler Tiefe spricht sie über Schuldgefühle, gesellschaftliche Stigmatisierung, den Umgang mit Trauer – und darüber, wie sie dennoch ihre Lust aufs Leben nie verloren hat.

    Hinter dem Lächeln – ihr aktuelles Buch

    In Hinter dem Lächeln erzählt Michaela May nicht nur von einem bewegten Leben als Schauspielerin, sondern auch von der Tragödie, die ihre Familie geprägt hat: die Suizide ihrer drei Geschwister.

    Verlag Piper

    Erschienen am 02.01.2024

    256 Seiten

    Broschur

    EAN 978-3-492-32008-5

    14,40 Euro

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    Sterben ungeschminkt – unser Buch zur ersten Podcast-Staffel

    Wir möchten euch auch unser Buch zur ersten Staffel von Sterben & Trauern ans Herz legen.

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    Wir schauen gemeinsam auf den Alltag von Menschen, die wissen, dass ihr Leben zu Ende geht. Auf ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihre Fragen – und darauf, wie sie mit dieser Situation umgehen.

    Wir sprechen auch darüber, wie gute Gespräche mit Sterbenden gelingen können und was es für Angehörige und Begleitende braucht, um wirklich präsent und unterstützend da zu sein.

    Verlag Herder

    1. Auflage 2025

    Gebunden

    176 Seiten

    ISBN: 978-3-451-02428-3

    22 Euro